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17. und 18. Mai: Tag der Artenvielfalt im Kamptal

Um auf den Wert der Artenvielfalt aufmerksam zu machen und die Schutzwürdigkeit des Kamptals hervor zu streichen laden die Naturschutzorganisationen Naturschutzbund Niederösterreich, Riverwatch und WWF gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Lebendiger Kamp“ am 17. und 18. Mai zum „Tag der Artenvielfalt im Kamptal“.

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit WissenschaftlerInnen den Natur-Reichtum des Kamptals zu erforschen und zu dokumentieren.

Folgende Arten kommen unter anderen im Kamptal vor, Sichtungen sind also möglich:

  • Eisvogel, Wasseramsel, Schwarzstorch und Schwarzspecht
  • Würfelnatter, Schlingnatter, Ringelnatter und Äskulapnatter
  • Smaragdeidechse und Zauneidechse
  • Rotbauchunke, Laubfrosch und Springfrosch
  • Biber
  • Hirschkäfer und Scharlachkäfer
  • Grüne Keiljungfer und Blauflügelige Prachtlibelle
  • uvm.

wo: bei der Zinnermühle (beim Kraftwerk Rosenburg)

Freitag, 17. Mai um 20:30 Uhr Schmetterlingsleuchten um die große, im Dunkeln verborgende Vielfalt zu erleben.

Samstag, 18. Mai
6:00 Uhr: Treffpunkt für „Birder“ und FrühaufsteherInnen;
10:00 Uhr: Treffpunkt für alle anderen: Nach einer kurzen Einführung erfolgt eine  Aufteilung in mehrere thematisch unterschiedliche Gruppen, die dann zu den jeweiligen Suchgebieten losziehen.
14:00 Uhr kommen wieder alle zusammen und es gibt einen Austausch über die Funde.

Experten:

  • Pflanzen: Mag. Joachim Brocks, Norbert Griebl, Mag. Gerhard Egger, Dr. Martin Scheuch
  • Vögel: DI Thomas Zuna-Kratky, Dr. Gerald Dick
  • Amphibien und Reptilien: Johannes Hill
  • Fische: Dr. Gerald Dick
  • Schmetterlinge: Andreas Pospisil, Hans Fuxa, OliverJanzek
  • Heuschrecken. Doris Walter
  • Libellen: Martina Staufer Bsc.
  • Hummeln: Maria Zacherl
  • Ameisen: Niklas Hawlitschek
  • u.a.

Bitte hinkommen und weitersagen!

PS.: Proviant für Picknick nicht vergessen

Weltweites Artensterben: Natur- und Klimaschutz sind Zwillinge, keine Gegner

Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: Die Menschheit ruiniert weltweit ihr Überlebensfundament – die Basis unserer Volkswirtschaften, Lebensgrundlagen, Nahrungsmittelsicherheit und Lebensqualität. Das sagt Robert Watson, der den bisher umfangreichsten UNO-Bericht zum Zustand der globalen Biodiversität und Ökosystemleistungen  geleitet hat. Die 132 Mitgliedsstaaten des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) haben den Bericht am 6. Mai in Paris verabschiedet.

„Wir müssen den Verlust unserer natürlichen Umgebung verlangsamen. Es geht um unsere Wälder, unsere Feuchtgebiete, unser Weideland, unsere Korallenriffe und um die Arten – von den Insekten bis hin zu den großen charismatischen Tieren und natürlich den Pflanzen,“ betont Robert Watson.

Die Studie macht auch klar, dass der Schutz der weltweiten Ökosysteme und der Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen – und nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Sie sind gewissermassen „Zwillinge“ und keine Gegner.

Für die aktuelle Neuauflage des Weltbiodiversitäts-Berichts sammelten 150 Experten aus 50 Ländern drei Jahre lang alles vorhandenes Wissen aus unzähligen Studien und Papieren.

Die zentralen Aussagen des Berichts sind düster und alarmierend:

– Von den geschätzten acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit ist rund eine Million vom Aussterben bedroht.
– Das Ausmaß des Artensterbens war in der Geschichte der Menschheit noch nie so groß.
– Die Aussterberate nimmt weiter zu.
– Drei Viertel der Naturräume auf den Kontinenten wurden vom Menschen bereits erheblich verändert, in den Meeren zwei Drittel.
– Die Tendenz ist nahezu überall negativ.

Der Bericht listet auch mögliche Massnahmen gegen diese Bedrohung – etwa gehe es „kurzfristig eine Neuausrichtung der Landwirtschaft und eine Trendwende bei der Flächeninanspruchnahme. Mittelfristig sind unter anderem der Welthandel und das Finanzsystem an Nachhaltigkeitskriterien auszurichten und ökonomische Ungleichheit zu reduzieren. Mittel- bis längerfristig sind Transparenzregeln in Macht- und Entscheidungsstrukturen, in denen die Wechselbeziehungen zwischen Natur und Gesellschaft gestaltet werden, durchzusetzen,“ formuliert Jens Jetzkowitz, einer der Leitautoren des IPBES-Berichts.

Vorteile aus der Nutzung der Natur müßten gerecht verteilt, Biodiversitäts-Auswirkungen in wirtschaftlicher Bilanzierung, Steuern, Subventionen und internationalen Geschäften berücksichtigt, Schutzgebiete vergrößert, vernetzt und angemessen gemanagt, naturfreundliche Technologien gefördert, finanzielle Mittel bereitgestellt, Bewusstsein geschaffen und Wissen vermittelt werden.

Der Schutz unserer „Restnatur“ und ihrer Ökosystemleistungen ist von globaler Bedeutung und hat Überlebensrelevanz für die Menschheit.

Konsequenter Naturschutz ist daher eine zentrale Aufgabe für alle.

Und das gilt überall auf unserem Planeten. Klima- und Ökosystemschutz  müssen gemeinsam und vernetzt umgesetzt werden. Und das mit viel mehr Ernsthaftigkeit.

Für unser unmittelbares Umfeld kann das nur bedeuten: Schützen wir die letzten noch verbliebenenen Restflächen an intakten natürlichen Ökosystemen – wie im Kamptal. Gleichzeitig braucht es eine Reduktion des ökologischen Fussabdrucks – also weniger Energieverbrauch, weniger Flächeninanspruchnahme, weniger „Naturverbrauch“. 

Unsere Botschaft daher an die EVN und das Land NÖ: Lasst das wunderbare Kamptal in Frieden. Und kümmern wir uns um die wirklich wichtigen Aufgaben – wie Reduktion des Straßenverkehrs, Senkung des Energieverbrauchs, Solarstrom-Ausbau, Eindämmung der Zersiedelung oder Verbesserung des Naturschutzes!

Falter-Journalistin Doris Knecht über das beglückende Kamptal – und das Kraftwerk Rosenburg…

Die Falter-Journalistin und Buchautorin Doris Knecht kennt und liebt das Kamptal. In einer  Kolummne (Ausgabe 38/18) meint sie: „Es ist so schön dort, man möchte vor Glück platzen.“ Daher findet sie die EVN-Pläne für den Neubau des Kraftwerks Rosenburg nicht so gut…

„Ich habe dann gehört, dass das Hotel-Licht-Problem schon viele Leute überall auf der Welt hatten. Weil ich letztes Mal hier darüber geschrieben habe, dass ich in einem Hotel die Lichtschalter nicht fand. Offensichtlich ist es in der Hotellerie üblich geworden, die Nächte der Gäste mit lustig versteckten Schaltern indirekter Beleuchtungsquellen zu verlängern. Jemand erzählte mir von einem Hotelzimmer mit 53 Lichtquellen: Horrorhaus! Wenn man mich ködern will, dann mit dem Versprechen, dass es nur ein Hauptlicht, ein WC-Licht und ein Nachttischlicht gibt. Man muss ja nicht gleich so weit gehen, dass man nachts den Strom in den Gästezimmern komplett ausschaltet, auch den in den Steckdosen. Gibt’s auch. Besser als 53 Lampen.

Weil, apropos Strom: Die EVN will in Niederösterreich, bei der Rosenburg im Kamptal, mitten im Europaschutzgebiet, ein neues Kraftwerk in den Kamp bauen: Ein ganzer Kilometer lebendiger, unberührter Flusslandschaft, in der zahllose Vogelarten brüten, soll eineinhalb Meter tief ausgebaggert und verbreitert werden. Insgesamt sollen für ein Minikraftwerk im alten Krafthaus fast fünf Hektar Wald gerodet und die Staumauer um mehr als eineinhalb Meter erhöht werden. Damit dort Lastwagen und Bagger die Flusslandschaft zerstören können, soll eine neue, Lkw-taugliche Betonbrücke gebaut werde, um die Tonnen von Aushub aus dem Kamp abtransportieren zu können. Der Zweck der Zerstörung dieses Natura-2000-geschützten Teils des Kamptales, einer unberührten Aulandschaft: ein Minikraftwerk für die Stromversorgung von nur 1200 zusätzlichen Haushalten.
Ich kenne diese Kamp-Landschaft; ich bin dort gewandert, habe Schwammerln gesucht und bin mit dem Kajak gefahren. Es ist so schön dort, man möchte vor Glück platzen. Paradies Hilfsausdruck. Dass man diese Natur dort, dieses Flussjuwel für eine derart minimale Stromausbeute zerstören möchte: Es ist, als stolperte man in ein Zeitloch, als würde man in die 80er-Jahre zurückgeworfen. Man kann, wie so oft derzeit, nicht glauben, dass man gegen so was immer noch protestieren und demonstrieren muss: Haben wir das nicht schon alles besprochen? Haben wir überhaupt nichts gelernt? Gab es nicht längst einen Konsens über das alles? Zum Beispiel, dass wir zur Stromgewinnung keine geschützten Au-und andere Flusslandschaften mehr zerstören, alte Bäume und Waldteile roden, die ökologischen Grundlagen eines Flusses ruinieren, Wildtiere vertreiben, die Brutplätze von Vögeln kaputtbaggern wollen?

Es geht beim Rosenburg-Kraftwerk- Konflikt nicht um ein kleines lokales Kraftwerk: Es geht, wie schon in Hainburg, wie jetzt auch beim Hambacher Forst, um eine grundsätzliche Entscheidung, wie wir mit unserem Lebensraum umgehen, unserer Natur, den letzten Orten, an denen sie noch unberührt ist. Oder was wir noch alles zerstören wollen, oder ob wir nicht vielleicht doch lieber intensiver in erneuerbare Energien, besonders Fotovoltaik, investieren sollten. www.lebendiger-kamp.at, wen’s interessiert.“
(Quelle: Falter  38/18)

Die Diskussion zu diesem Thema im Falter geht weiter. Hier könnt ihr den Falter abbonieren – und weiterlesen bzw. mitdiskutieren!  

Stimme für den lebendigen Kamp: Conrad Amber

„Stimme der Bäume“ und Buchautor Conrad Amber unterstützt das lebendige Kamptal …

„Dass ein naturnaher Flußwaldbereich geschützt und erhalten bleiben muß, ist jedem verantwortlich denkenden und naturschätzenden Menschen logisch und klar. Den anders denkenden und agierenden Menschen bleibt diese Wahrheit verborgen, sie werden weder durch emotionale Argumente noch durch natursensible Themen geweckt.

Deshalb möchte ich hier – als Baumfreund, Naturdenker und Autor – und vor allem als über 35 Jahre selbständiger Unternehmer und Wirtschaftstreibender, einige Zahlen vorlegen, um den Zahlenmenschen bewusst zu machen, um was es hier geht.

Der Wert eines Baumes (anhand einer 100jährigen Buche): treibt jährlich 600.000 Blätter und macht damit Photosynthese. Sie erzeugt 4,5 Tonnen Sauerstoff (Atemluft für 15 ! erwachsene Menschen) und nimmt aus der Luft 6 Tonnen CO2 auf. Und sie filtert etwa 1 Tonne Schadstoffe und Feinstaub aus der Luft! Jährlich, kostenlos und ohne Pflege. Und wenn Mensch sie lässt, macht sie das 200 Jahre lang. Ein Kraftwerk. Ein Energiewerk, das an einem Sommertag bis zu 400 Liter Wasser in die Krone pumpt und verdunstet, die Umgebung um 3-4°C herab kühlt.

Wenn dieser einzige Baum gefällt wird, müssten – um seine Wirkung für uns und die Umwelt zu ersetzen -2000 Jungbäume mit einem Kronenvolumen mit 1,5m3 gepflanzt werden. Kostenpunkt: wenigstens 150.000 Euro! Oder: wir machen 1-5 Ersatzpflanzungen und warten wieder 80 Jahre!

Der Bodenaufbau eines Waldes (und nur dieser erzeugt Erde, also auch für das Kulturland) geht –statistisch gesehen – sehr langsam: 1 cm in 100 Jahren. Also , ein ein Meter tiefer Boden ist meist 10.000 Jahre alt. Es dauert auch wieder so lange, um diesen zu ersetzen!

Ein Auwald in dieser Vielfalt und Qualität und mit Bäumen in diesem Alter, ist ein Gesamtorganismus. Er besteht nicht nur – entgegen der analytischen Betrachtung Unwissender – aus Bäumen, anderen Pflanzen und Tieren. Es ist eine sehr komplexe, hochsensible Welt mit tausendfachen Verbindungen, Abstimmungen und ausgeglichenen Lebensformen. Alleine die Bodenlebewesen, wie Micro-Organismen, Pilze und Flechten sind eine eigene Lebenswelt und garantieren für eine Naturverjüngung und die entsprechende Balance zwischen Nützlingen und schadenden Lebensformen. Im übrigen auch für die gesamte Umgebung, vor allem für die Landwirtschaft und natürlich für die Gesundheit der hier lebenden Bevölkerung. Durch die hier lebenden Nützlinge wie Insekten und Vogelarten werden weithin Schadinsekten und Pilze dauerhaft bekämpft.

Der Wert eines solchen Naturjuwels ist weder mit Geld aufzuwiegen, noch mit Zeit. Während das erste in Fülle vorhanden ist, nur oft in die falschen Kanälen fliesst und sinnfrei und kurzsichtig verbraucht wird, ist für uns Menschen die Zeit wohl das wichtigste Gut. Was nützen den Unternehmen und den Menschen ihre Millionen, wenn sie die nächsten 10 Jahre nicht mehr überleben. Und dazu gehört die Haltung der Verantwortung. Denn nur wir sind es, die verantwortlich sind, wie wir unsere Umgebung unseren Kindern und Enkeln übergeben. Nicht die Generation vor uns. Und Sie können mir glauben, die nachfolgenden Generationen sind über keinen einzigen Euro erfreut, den wir ihnen schenken. Sondern sie wollen in einer möglichst intakten und gesunden Welt leben können, so wie wir es tun. Alles andere ist Egoismus und Arroganz.

Ich wünsche mir und den Verantwortlichen, dass Vernunft, Einsicht und Verantwortung wichtiger ist, als banaler Geldsegen.“

Conrad Amber („Die Stimme der Bäume“; Autor, Berater, Fotograf, Naturdenker)

WWF, Naturschutzbund NÖ und Riverwatch stellen klar: EVN verbreitet „alternative Fakten“ über angebliche NGO-Einbindung in Variantenprüfung

Umweltschutzorganisationen sind gegen den geplanten Ausbau des Kraftwerks Rosenburg

Für Empörung bei allen wichtigen Umweltschutzorganisationen sorgt eine Veröffentlichung der EVN in Niederösterreich. Im EVN-Journal III 2018 (September) wird der Eindruck erweckt, dass das vom landeseigenen Energiekonzern EVN vorangetriebene Projekt eines kompletten Neubaus des Kampkraftwerks Rosenburg – im Natura 2000 Gebiet „Kamp und Kremstal“ – unter Beteiligung der Naturschutzorganisationen zustanden gekommen sei. In dem Heft steht zu lesen: „Das eingereichte Projekt ist das Ergebnis einer umfangreichen Variantenstudie, in die alle wichtigen Natur- und Umweltschutzorganisationen eingebunden waren.“ Diese Behauptung löst bei den betroffenen NGOs nun großen Ärger aus. Naturschutzbund, Riverwatch und WWF bezeichnen die EVN Aussage als offensichtlichen Versuch, mit „alternativen Fakten“ die öffentliche Meinung zu manipulieren.

Tatsache ist vielmehr, dass die NGOs die von der EVN im November 2015 vorgelegten Neubauvarianten einhellig ablehnten. Die umfangreichen NGO-Stellungnahmen wurden bloß als Anhang eines inhaltlich davon völlig unbeeinflussten EVN-Variantenpapiers beigefügt. Inhaltlich wich die EVN in diesem Variantenpapier von der Linie früherer Papiere keinen Millimeter ab. Offenbar soll mit dieser irreführenden Behauptung der Eindruck vermitteln werden, dass sogar die Naturschützer für das umstrittene Kraftwerksprojekt eintreten.

Hier die Fakten: Im November 2015 legte die EVN ein Variantenpapier zum Kraftwerk Rosenburg vor und forderte eine Reihe von NGOs auf, Stellungnahmen zu den verschiedenen Kraftwerksvarianten vorzulegen. Zur Diskussion standen drei Varianten:

  • eine Bestandssanierung: Technik-Erneuerung ohne Kraftwerksneubau;
  • eine sogenannte „ökonomisch optimierte Variante -eine unrealistische „Schreckvariante“, die selbst nach informellen EVN-Aussagen niemals genehmigungsfähig war, weil zu groß;
  • und eine sogenannte „ökologisch optimierte Variante“: sozusagen der bereits mitgelieferte „Schein-Kompromiss“.

Die „beteiligten“ NGOs Naturschutzbund, Riverwatch und WWF fordern die EVN nunmehr auf, die irreführenden Aussagen umgehend mit folgender Formulierung richtig zu stellen: „Das eingereichte Projekt ist das Ergebnis einer Variantenstudie, für die die Stellungnahmen alle wichtigen Natur- und Umweltschutzorganisationen eingeholt, aber in keiner Weise berücksichtigt wurden. Die NGOs lehnten den Neubau des Kraftwerks Rosenburg im Natura 2000 Gebiet Kamp- und Kremstal strikt ab.“

Naturschutzbund, Riverwatch und WWF rufen den EVN-Eigentümer Land Niederösterreich auf, die Planungen für einen Neubau des Kraftwerks Rosenburg im Europaschutzgebiet Kamptal einzustellen und stattdessen eine umfassende Klimaschutzoffensive zu starten – inklusive wirksamer Maßnahmen zur Energieeinsparung und des längst überfälligen Ausbaus der Solarenergie-Nutzung.

Naturschutzbund NÖ, Kajak Club Gars, Riverwatch, Umweltforum österreichischer Wissenschaftler und WWF übermittelten umfangreiche und kritische Stellungnahmen und lehnten die von der EVN favorisierten Neubauvarianten unisono ab. Kritische Reaktionen gab es außerdem von Birdlife und dem Umweltdachverband. Hier können alle Papiere nachgelesen werden.